Parkinson

Medikamentöse Therapien zur Parkinson Behandlung

Medikamente, die für die Parkinson Behandlung verschrieben werden, gleichen in der Regel den bestehenden Dopaminmangel aus. Bei der Parkinson Behandlung müssen die Medikamente meist dauerhaft eingenommen werden. Dabei wird die Therapie Patienten-individuell angepasst. Welche und wie viele Medikamente vom Patienten eingenommen werden müssen, hängt stark von den persönlichen Parkinson Beschwerden ab.

 

 

Man unterscheidet folgende Medikamente zur Parkinson Behandlung

 

 L-Dopa (oder Levodopa) wird im Körper zum fehlenden Botenstoff-Dopamin umgewandelt, hat aber nur eine kurze Wirkdauer und muss daher mehrmals am Tag eingenommen werden. Im Verlauf kann es nach jahrelanger Einnahme zu Schwankungen in der Wirksamkeit kommen (sogenannte Fluktuationen). Levodopa ist auch als implantierte Pumpentherapie für die Parkinson Behandlung verfügbar.

 

Dopaminagonisten imitieren Dopamin im Körper und haben eine längere Wirkdauer. Sie können zu Beginn der Parkinson Behandlung  zu Nebenwirkungen führen und werden daher langsam eindosiert. Derzeit werden fünf Dopaminagonisten häufig verwendet, die alle ein unterschiedliches Eigenschaftsprofil haben.

 

  • Apomorphin: der stärkste Dopaminagonist, kann aber nicht über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden. Es wird daher für die Parkinson Behandlung mehrmals am Tag unter die Haut gespritzt oder über eine kleine Pumpe kontinuierlich gegeben.
  • Piribedil: führt in der Regel seltener zu übermäßiger Tagesmüdigkeit.
  • Pramipexol: hat in Studien antidepressive Effekte gezeigt.
  • Ropinirol: ist wie Pramipexol und Piribedil auch in Retardform (Wirkstoff wird mit Verzögerung abgeben) erhältlich.
  • Rotigotin: wird bei der Parkinson Behandlung als Pflaster auf die Haut geklebt.

 

 

Weitere Medikamente für die Parkinson Behandlung


Sogenannte “COMT”-Hemmer verlängern die Wirkdauer von L-Dopa. Die Einnahme ist daher nur sinnvoll gemeinsam mit L-Dopa.

“MAO-B”-Hemmer verlangsamen den Abbau von Dopamin im Gehirn.

Amantadin hat eher eine geringe Wirkung auf die Parkinson Symptome, kann aber die durch L-Dopa verursachten Überbewegungen verringern.

 

Anticholinergika sind nur noch selten im Einsatz, da sie in der Parkinson Behandlung häufig Nebenwirkungen nach sich ziehen.

 

Wichtig ist, dass die Parkinson Behandlung immer genauestens auf die Bedürfnisse und Symptome des Einzelnen abgestimmt wird.

 

Weitere Möglichkeiten der Parkinson Behandlung