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Politik

Aufgaben

Im Hinblick auf die sich in immer kürzeren Zyklen ändernden gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen werden Problemlösungen erarbeitet und Impulse für eine aktive Mitgestaltung gesetzt, die das Unternehmen, sowie seine Kunden und Partner auf mögliche und notwendige Anpassungen vorbereiten.

Hierzu gehören:

  • Beobachtung und Analyse von Trends im gesundheitspolitischen Marktumfeld
  • Projektplanung und Implementierung im Bereich der neuen Versorgungsformen
  • Entwicklung innovativer Dienstleistungen
  • Ausbau und Pflege eines funktionierenden Netzwerkes
  • Entwicklung von Marktzugangsstrategien unter Berücksichtigung aktueller gesundheitspolitischer Rahmenbedingungen
  • Proaktives Screening und Bewertung des regulatorischen Market Access-Umfelds auf nationaler und internationaler Ebene

Als strategische Organisationseinheit bereiten wir interne Entscheidungen vor und führen externe Kooperationen und Projekte mit unterschiedlichen Partnern durch. Durch die Möglichkeit der Teilnahme an Selektivverträgen gewinnen zielgruppenspezifische patienten- und therapieorientierte Kooperationen weiter an Bedeutung.

Zu unseren Partnern bei der Umsetzung von leistungsstarken Kooperationskonzepten zählen:

  • Ärzteschaft in Klinik und Praxis
  • Apothekerkammern und –verbände
  • Krankenkassen
  • Patientenorganisationen
  • Politische Arbeitskreise
  • Wissenschaftliche Fachgesellschaften und Berufsverbände

Ziele

Unser Ziel ist es, durch die Umsetzung der sich mehr oder minder regelmäßig erneuernden gesetzlichen Rahmenbedingungen, neue partnerschaftliche Kooperationen einzugehen, die zu einer kontinuierlichen Verbesserung von Qualität und Effizienz der Versorgung von Patienten mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems, insbesondere der Kernindikationen Epilepsie und Parkinson führen. Unser Engagement liegt dabei schwerpunktmäßig in der Entwicklung und Umsetzung neuer und zukunftsorientierter Versorgungsformen wie beispielsweise der Integrierten Versorgung (IV).

Versorgung

Die Versorgung der Patienten mit ihren Medikamenten stellt für Desitin die zentrale Aufgabe als Pharmazeutisches Unternehmen dar. Unter dem zunehmenden Kostendruck im Gesundheitswesen führen Budgeteinschränkungen bei den Ärzten einerseits, und Rabatt-verträge der Krankenkassen andererseits vermehrt dazu, dass der Patient einen häufigen Wechsel seiner Medikation hinnehmen muss. Die Substitution seines gewohnten Medikamentes durch ein wirkstoffgleiches Alternativpräparat kann jedoch für den Patienten zu einer Gefahr werden, wenn dadurch der stabile Zustand seiner eingestellten Therapie gestört und der bisherige Therapieerfolg infrage gestellt wird.

Ärzte und Apotheker können durch eigene Maßnahmen dafür sorgen, dass der Patient trotz der Rahmenbedingungen weiterhin seine gewohnten Medikamente ausgehändigt bekommen kann. Seitens der Krankenkassen wird jedoch zunehmend Druck ausgeübt das Setzen des aut idem Kreuzes durch die Ärzte bzw. das Geltendmachen von Pharmazeutischen Bedenken durch Apotheker zu unterlassen. Erfreulicherweise hat sich u. a. auch auf Drängen von medizinischen Experten und Industrie die Politik dieses Themas angenommen und Ausnahmen von der Substitutionspflicht definiert.

Substitutionsausschluss

Substitution – zum Schutz des Patienten – ausgeschlossen:

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat erstmals eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinie hinsichtlich der Hinweise zur Austauschbarkeit von Darreichungsformen (aut idem) nach § 129 Abs.1a SGB V beschlossen.

Die Hinweise enthalten eine Liste von Arzneimitteln, deren automatische Ersetzung durch ein wirkstoffgleiches Arzneimittel in der Apotheke ausgeschlossen ist (sog. Substitutionsausschlussliste).

Folgende Antiepileptika sind erfasst:

Wirkstoff Darreichungsform
PhenytoinTabletten
CarbamazepinRetardtabletten
PhenobarbitalTabletten
PrimidonTabletten
ValproinsäureRetardtabletten

Der Beschluss gilt seit 1. August 2016

MOIN – Medikamente oben im Norden

Von traditionsreichen mittelständischen Familienunternehmen bis zur regionalen Niederlassung internationaler Arzneimittelhersteller tragen auch norddeutsche Pharmaunternehmen in erheblichem Maße zu Gesundheit und Lebensqualität im Lande bei. Dabei haben sie mit ihrer großen Expertise häufig einen hohen Spezialisierungsgrad in ihrer jeweiligen Disziplin erreicht und sind zudem wichtige Arbeitgeber in der Region. Dass ihre besonderen Leistungen und die zum Teil weltweite Bedeutung häufig nicht so bekannt sind, passt zum norddeutschen Understatement.

MOIN – Ausgabe 1

Eine Auswahl interessanter – manchmal auch verblüffender – Geschichten aus unseren Unternehmen soll Ihnen deshalb die norddeutschen Arzneimittelhersteller etwas näher bringen – ihren Pioniergeist, ihre Tradition, ihre Zukunftsorientierung und ihre Bereitschaft, sich auch in Nischen niederzulassen. Vor allem aber das Engagement, mit dem sie täglich daran arbeiten, die Versorgung für die Patienten zu verbessern.

Die vollständige Ausgabe können Sie hier als PDF herunterladen.

MOIN – Ausgabe 2

Nach dem großen Erfolg der ersten Ausgabe haben die Mitgliedsunternehmen des Landesverbandes Nord im Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie erneut spannende und informative Beiträge um und für den Patienten zusammengetragen.

Erfahren Sie z.B. mehr zu seltenen Erkrankungen, smarten Lösungen wie Apps & Co. oder der Bedeutung besonderer Darreichungsformen für den Patienten.

Die vollständige Ausgabe können Sie hier als PDF herunterladen.

HILFE! Ein Leben lang

Das Magazin erscheint das dritte Mal infolge im Auftrag des Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie und stellt sich dieses Jahr den Fragen: Wo begleitet uns die Industrie? An welchen Stationen und in welchen Lebenssituationen spüren wir sie? Welche Probleme haben Forschung und Pharmaindustrie in der Vergangenheit für den Menschen gelöst? An welchen Hürden scheitern sie.

Sie können das Magazin über den Verlag “brand eins Wissen” interaktiv lesen.

Die interaktive Ausgabe finden Sie hier.