Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

Wie wird die Diagnose Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) gestellt?

Die Diagnose der ALS erfolgt durch einen Neurologen. Der Patient und die Angehörigen sollen umfassend und in Ruhe aufgeklärt werden. Oft erfolgt die Einholung einer ärztlichen Zweitmeinung.

 

Symptome, die auf ALS hinweisen, können auch ganz andere Ursachen haben. Daher ist es wichtig, dass ein Neurologe die Diagnose stellt. Der Neurologe führt eine klinische Untersuchung durch, bei der besonders auf Zeichen von Muskelschwund oder -schwäche bzw. unwillkürliche Muskelzuckungen oder erhöhte Muskelspannung geachtet wird. Auch das Sprechen, Schlucken und die Atemfunktion werden untersucht. Um das Ausmaß der betroffenen Muskeln genau zu erfassen oder auch um andere Krankheitsursachen auszuschließen, erfolgen noch Zusatzuntersuchungen, wie die Elektromyographie (EMG), Messung der Nervenleitgeschwindigkeit, bildgebende Verfahren und Laboruntersuchungen. Oft wird zur Sicherheit noch eine ärztliche Zweitmeinung eingeholt.