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Erkennen Sie Morbus Parkinson: Frühsymptome

Der Morbus Parkinson zeigt oftmals nicht direkt ihre ganz typischen Symptome, sondern beginnt zunächst schleichend mit uncharakteristischen Beschwerden.

Erste Symptome

Die Patienten klagen häufig über zumeist einseitig auftretende schmerzhafte Muskelverspannungen, die oft als "rheumatische Beschwerden" fehlinterpretiert werden. Diese Beschwerden treten in der Schulter-Arm- bzw. in der Becken-Oberschenkel-Region auf.  Andere Betroffene beschreiben eine starke Ermüdbarkeit, Kraftlosigkeit und einen Leistungsabfall, oft einhergehend mit verminderter psychischer und physischer Belastbarkeit.

Erste Anzeichen für Morbus Parkinson können zudem feine Bewegungsstörungen der Hände sein. Diese Störungen zeigen sich z.B. bei ganz alltäglichen Handlungen wie  Zähneputzen, Zuknöpfen von Kleidungsstücken oder auch beim Schreiben. Oft verändert sich das Schriftbild. Die Schrift wird kleiner und zittriger. Die Betroffenen haben zunehmend Schwierigkeiten, zwei Bewegungen gleichzeitig oder direkt nacheinander auszuführen. Der Gang verändert sich im Laufe der Zeit, er wird kleinschrittiger und unsicherer.

Schon zu Beginn der Krankheit können die Betroffenen an Verstopfung leiden. Zudem können psychische Auffälligkeiten hinzukommen, wie z.B. eine allgemeine Antriebsminderung, depressive Verstimmungen oder auch Schlafstörungen.