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Wie verläuft eine Migräneattacke?

Zunächst unterscheidet man zwischen einer Migräne „ohne“ oder „mit“ einer sogenannten Aura. Unter einer „Aura“ bei der Migräne werden neurologische Symptome verstanden, die unmittelbar vor oder zu Beginn des Migränekopfschmerzes auftreten. Die meisten Patienten leiden an einer Migräne ohne Aura, bei rund einem Drittel der Betroffenen kündigt sich eine Migräneattacke jedoch durch eine Aura mit neurologischen (die Nerven betreffenden) Reiz- oder Ausfallerscheinungen an. Zumeist sind dies optische Phänomene wie Lichtblitze, Flimmern, Zick-Zack-Linien (sogenannte Fortifikationen), die die Sehfähigkeit beeinträchtigen können und die zwischen 30-60 min andauern. Im Anschluss daran setzt in der Regel der typische Migränekopfschmerz ein.