Der Hamburger Künstler Petrus Wandrey rief 1978 mit der Enthüllung seines Werkes „Science and Beyond" die Digitalismus-Bewegung ins Leben. Sie erhebt die Sichtweise des Computer-Zeitalters zum gestalterischen Prinzip.
Der Bildschirmpixel dient Wandrey seither als Mittel, um eine konstruktive Allianz von Kunst und Technik zu verwirklichen. Zu dem Werk „Desitin for Pioneer" und der hierin verwirklichten gestalterischen Zielsetzung äußert sich der Künstler wie folgt:
"Die Gesamtdarstellung ist zukunftsbezogen und vermittelt das Interesse und die Begeisterung zur Hochtechnologie. Der Gedanke, mit einem Abstrakten und bildhaften Zeichensystem eine international verständliche Kommunikationsform zu finden, wird zwar auch in Zukunft reizvoll sein, doch immer an dem umfangreichen Wortschatz scheitern, der im Alltag untereinander notwendig ist. Hier beginnt der Weg und die Chance der Informationszeichen, die zusammen mit den Schriftzeichen bedeutsam sind für das Miteinander der Menschheit. Anders als die gewachsene Schrift sind die Produkte der Zivilisation - sie entstehen, sobald sie gebraucht werden.
Die Desitin Arzneimittel GmbH hat dies seit ihrer Gründung bewiesen.
Die Motive sind Abwandlungen der Informationsplatte an der Pioneer 10-Raumsonde der NASA (immer noch im Orbit auf Reisen)."
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Desitin for Pioneer









Desitin for Pioneer
von Petrus Wandrey. Acryl auf Leinwand, 200 cm x 196 cm Erstellt im August 2003 im Auftrag der Desitin Arzneimittel GmbH.
von Petrus Wandrey. Acryl auf Leinwand, 200 cm x 196 cm Erstellt im August 2003 im Auftrag der Desitin Arzneimittel GmbH.



