Kunst bei Desitin
Eine Erkrankung, insbesondere wenn sie chronisch ist, stellt immer eine Irritation im Leben eines Menschen dar und kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Aber sie ist auch ein Ausgangspunkt für eine Veränderung, die mit Gesundung oder zumindest mit einer Verbesserung der Lebensqualität einhergehen kann.
Gerade neurologische und psychiatrische Erkrankungen finden sich in der Kunst wieder und sind zum Teil auch in Therapiekonzepten integriert worden. Erzählende und bildende Kunst machen die Krankheit sichtbar und können sowohl für Ärzte als auch Patienten und Angehörige zu einem ganzheitlichen Umgang mit der Erkrankung anregen.
Ein anerkannter Fachmann in der Geschichte der Epilepsie und Epileptologie sowie der Kunst und der Literatur im Bereich der Epilepsie ist Herr Dr. med. H. Schneble, der sich Zeit seines beruflichen Lebens diesen Themenbereichen gewidmet hat. Daher freut sich die Desitin Arzneimittel GmbH außerordentlich, Herrn Dr. Schneble für die Besprechung der in diesem Portal abgebildeten Kunstwerke in der Epilepsie gewonnen zu haben.
Weitere Informationen zu Herrn Dr. Schneble finden Sie unter "Der Kunstexperte" weiter unten.
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Epilepsie und Kunst im Jahre 2007 (III)Erwin-Josef Speckmann: "Convulsion # 1 und # 2" (2007)
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Mandala
Einen ganz besonderen Weg, die psycho-soziale Situation eines Epilepsiekranken darzustellen, wählt die junge amerikanische Künstlerin Jessica Merrell. (J. Merrell, Jahrgang 1983, erhielt ihre künstlerische Ausbildung am ‚Art Institute of Boston’ und am ‚Tamarind Institute of Lithography’ in Albuquerque, NM; sie lebt und arbeitet derzeit in Somerville, MA, in der Nähe von Boston.)
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Little Boxes
In der Folge "Seepferdchen" dieser Kunst-Serie sind wir bereits der zeitgenössischen amerikanischen Wissenschaftlerin (Mikrobiologin) und Künstlerin Janet Yagoda Shagam begegnet (s. auch www.Art505.com).
Jetzt hat Mrs. Shagam ein neues Werk zum Thema ‚Epilepsie’ vorgelegt: ‚Little Boxes’ (Mai 2007).
Die Lithographie ‚Little Boxes’ (‚Kästchen’) ist, wie die Künstlerin selbst formuliert, eine Metapher für eine – manchmal selbst herbeigeführte – soziale Eingrenzung, die Epilepsiekranke häufig erfahren.
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Epilepsie in der Bibel (II)
Im 17. Kapitel (Vers 1 ff.) des Matthäus-, im 9. Kapitel (Vers 2 ff.) des Markus- und ebenfalls im 9. Kapitel (Vers 28 ff.) des Lukas-Evangeliums wird die Verklärung Christi geschildert, die Transfiguration. Alle drei genannten Evangelisten lassen im Anschluss an diese Verklärungsschilderung im selben Kapitel die Erzählung von der Heilung des "mondsüchtigen" (d. h. fallsüchtigen, epileptischen) Knaben folgen.
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Das Epilepsiemotiv in der Literatur (III)
Epileptisches Geschehen wird nicht nur in der darstellenden Kunst sondern auch in der erzählenden Literatur auffallend häufig thematisiert. Besonders der ‚große Anfall’, der sog. grand mal, hat immer wieder Dichter und Schriftsteller zu einer literarischen Beschäftigung mit diesem Thema angeregt.
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Karolingisches Fresko
Karolingisches Fresko (ca. 9. Jahrhundert) aus der Silvester-Kapelle in Goldbach bei Überlingen am Bodensee.
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Der Rote Vorhang oder Hommage à Vincent
Das Bild entstand ca. 1965 von einem nichtgenannten Patienten in einer Maltherapie. Der Maler zeigt die ganze Problematik seiner Krankheit, die er in einer Hommage an den ebenfalls epilepsiekranken Vincent van Gogh sublimierte.
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Seepferdchen, Mandelbaum und Epilepsie
"Seahorse and Almond" Kupferstich von Janet Yagoda Shagam aus dem Jahre 2003
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Desitin for Pioneer
von Petrus Wandrey. Acryl auf Leinwand, 200 cm x 196 cm Erstellt im August 2003 im Auftrag der Desitin Arzneimittel GmbH.
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