Neue Auflage: Desitin Bildschirmschoner Kunstsammlung

Entstehung des Parkinson

Ausgelöst durch einen Dopaminmangel im Gehirn haben die "Schaltstellen im körpereigenen Netzwerk" Schwierigkeiten bei der Übermittlung von Informationen.

Was passiert bei der Parkinson Krankheit?

 

Bei der Parkinson Krankheit sind die Nervenzellen (=Neurone) der Substantia nigra, einer Struktur im Mittelhirn (=Mesencephalon), betroffen. Die Substantia nigra („schwarze Substanz") ist Teil eines Netzwerkes, den Basalganglien. Hier wird der chemische Botenstoff (=Neurotransmitter) Dopamin gebildet.

Neurotransmitter sorgen über ihren Angriff an den Schaltstellen (=Synapsen) dafür, dass Informationen von einem Teil des Netzwerkes zum nächsten gelangen können.

 

Dopamin ist als Botenstoff für das fehlerfreie Funktionieren zahlreicher Bewegungsabläufe unverzichtbar.

 

Wenn nun bei der Parkinson Krankheit Nervenzellen der Substantia nigra zugrunde gehen, entsteht entsprechend ein Dopaminmangel.

 

 

Ursachen der Parkinson Krankheit

 

 

Die Ursache, warum Dopamin-produzierende Nervenzellen in der Substantia nigra untergehen, ist bisher nicht geklärt. Eine Vererbung spielt beim Parkinson nur eine untergeordnete Rolle.

Derzeit werden u.a. Umwelteinflüsse als auslösende Faktoren diskutiert. Detaillierte Erkenntnisse liegen hierzu aber noch nicht vor.

 

 

Medikamentöse Therapie

 

Medikamente, die gegen Parkinson verschrieben werden, verhelfen zum Ausgleich des entstandenen Dopaminmangels.